Das österreichische Weinwunder
Vor 20 Jahren – kurz nachdem der sogenannte Weinskandal ausgestanden war – versuchten einige Pioniere gar nicht erst die Scherben dieses stark imageschädigenden Skandals zu kitten, sondern starteten mit tollen Visionen völlig neu durch. Sie führten eine Vielzahl der nunmehr auf Top-Qualität setzenden Kollegen in Sphären, die niemand für möglich gehalten hätte.
Eine Initialzündung war sicherlich vor eben 20 Jahren die Wahl eines Chardonnay von Willi Bründlmayer/Langenlois und eines Blaufränkisch von Ernst Triebaumer/Rust zu „best wines in the world”.
In diesen Tagen eine Sensation sind solche Auszeichnungen nunmehr österreichischer Standard.
Robert Parker hat in seinem einflußreichen „Wine Advocate” österreichische Weiß- und Süßweine schon längere Zeit im absoluten Spitzenfeld gelistet. 2009 erreichte mit einem Blaufränkisch vom Weingut Moric/Neckenmarkt erstmals auch ein österreichischer Rotwein die magischen 95 Punkte.






